Echo-Effekt

Vielleicht ist es ja nur eine Einbildung, vielleicht nur eine akustische Täuschung: ich habe den ganzen Tag Englisch geredet und gehört und am Abend scheinen alle Leute, die vorbeieilen, Englisch zu reden, obwohl ich mich in einem italienisch-deutschen Umfeld bewege. Scheinbar wirkt der Klang der Sprache noch im Geplapper der Passanten nach, das an einem normalerweise wie ein Hintergrundrauschen (ich weiß: in der Astronomie … Continua a leggere

Individualisti per caso

L’Italia è un paese di rara bellezza (che luogo comune schkifoso) ma di poche sfumature. O di quà o di là. O destra o sinistra. O cattolico o ateo. O milanista o interista. O Vodafone o TIM. O ferrarista o niente. O Vasco o Gigi. O simpatico o stronzo. Incasellare e inquadrare gli altri è il vero sport nazionale. E guai … Continua a leggere

Die Trento-Triest-Frage

Das ist eine hoch spannende historische Frage, die ungefähr so lautet: Du wohnst in Trient? Das ist doch an der Adria, da lebt es sich doch bestimmt gut. Nein, sage ich dann, Du verwechselst da was. Trient ist in den Bergen, bei den sieben Zwergen (oder waren es 7 Heidis?). Triest ist – wenn Du auf eine Italienkarte guckst – … Continua a leggere

P.S.: Bamboccioni si nasce

A proposito: è uscito un libro di Fabrizio Blini col titolo “Mamma mia!” Chi sà se Padoa Schioppa l’ha letto prima di uscire con le sue affermazioni giuste. Und dann hat auch noch Umberto Eco ins gleiche Horn geblasen…

Bamboccioni si nasce

Bamboccioni non si diventa, bamboccioni si nasce. In Italia essere un “Muttersöhnchen” o un “Muttertöchterchen” non è un’eccezione, è la norma e non ci sono motivi economici che tengono, crescere “mammoni” è normalissimo. Basta sentire le mamme italiane in spiaggia per capire come tirano sù i loro figli: “Gennariello, vieni qui”, “Jessica, non tirare giù le mutandine al bambino”, “Giuseppino, … Continua a leggere

Gott, was sind die Norweger doch für Frohnaturen

Ich muss mal für den nordischen Frohsinn eine Lanze brechen. Nein, nicht für den rheinischen, denn der hängt mir als Rheinlänner aus Müllem bei Kowwelenz seit eh und je zum Halse heraus. Die Norweger, das habe ich erst jetzt entdeckt, sind in Wirklichkeit viel lustiger und geselliger, als man gemeinhin denkt. Wo ich das festgestellt habe, na im Zug, wo … Continua a leggere

Rumpelstilzchen

Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß. Bei den meisten Frauen müsste es heißen: Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass mit Rumpelstilzchen verheiratet bin. Genau. Frauen erwähnen, sofern sie nicht dazu genötigt werden, tendenziell nie, dass sie gebunden sind. Den Namen ihres Partners erfährt man erst, wenn man erotisch definitiv uninteressant und damit vertrauenswürdig geworden ist. Es … Continua a leggere

Schusseligkeit

Heute geht’s mal nicht um Immersion. Wobei ich mit dem Terminus einen ideologisch stark belasteten Begriff meinte. “Integration”, meine eigene eingeschlossen, spielt da eigentlich keine große Rolle. Irgendwann komme ich bestimmt nochmal darauf zurück. Aber heute geht es um was anderes… … und das muss ich auf Deutsch schildern: gestern war ich mit Kollegen in einem Bozener Restaurant zu Mittag essen. Es … Continua a leggere

Immersione

Immersione 2 Il problema di base è: vogliamo o non vogliamo convivere. Se lo vogliamo, dobbiamo fare tutto il possibile per capirci l’un l’altro. Lo so, questa è un’affermazione banalissima e anche un’pò naif. L’alternativa è altrettanto semplice e banale: manteniamo le distanze, rimaniamo segregati in casa, cerchiamo nella migliore delle ipotesi di non invadere il campo degli altri. Al massimo … Continua a leggere